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  [Definitie:] "An ergogenic aid is any substance or phenomenon that enhances performance." (Wilmore and Costill)

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Kinderschänder-Polizist vor Kita verhaftet

Berliner Beamter der Bundespolizei soll neun Mädchen mißbraucht haben

B-Z
Montag, 22. August. 2005
bz.berlin1.de

Berlin - Karsten Z. galt als fürsorglicher und liebevoller Mann. Doch hinter der Fassade des braven Familienvaters verbarg sich sein dunkles Geheimnis. Seit April sitzt Karsten Z. in U-Haft. Vorwurf: Der 36jährige soll neun Mädchen im Alter zwischen neun und vierzehn Jahren mißbraucht haben.

Karsten Z.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft: "Unter Vortäuschung einer angeblich erforderlichen Durchsuchung nach Drogen oder Diebesgut soll der Tatverdächtige die Mädchen zu abseits gelegenen Orten dirigiert und aufgefordert haben, sich in Teilen auszuziehen. Anschließend soll er die Situation zu sexuellen Handlungen an den Mädchen ausgenutzt haben."

Die Liste der ihm vorgeworfenen Taten: Karsten Z. soll die erste Tat am 5. August 2004 begangen haben. Sein nächstes Opfer habe er sich am 10. Januar 2005, dann wieder eines am 15. Februar geschnappt. Die letzten sechs Schandtaten, die dem Polizisten von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen werden, fanden innerhalb nur eines Monats statt. Mit seiner Ehe ging es in derselben Zeit bergab. Ex-Frau Yvonne Z. zur B.Z.: "Ich wollte mit ihm zum einem Ehetherapeuten gehen, aber er hat abgewehrt. Als ich ihn fragte, was denn los sei, hat er nur geschwiegen."

Doch die jungen Opfer schwiegen nicht - die mutigen Mädchen vertrauten sich ihren Eltern an. Die gingen zur Polizei, fertigten mit den Beamten ein Phantombild an.

So geriet Karsten Z. ins Visier der Fahnder. Denn er wurde bereits wegen exhibitionistischer Handlungen verurteilt. Als die Fahnder die Parallelen entdecken, beginnt die Observation. Als er seine Tochter,3, aus der Kita abholen will, nehmen sie den Bodybuilder vor den Augen seiner Tochter fest. Zwei Stunden später erfährt Frau Yvonne Z., was ihr Mann getan haben soll. Seitdem quält sie eine Frage - warum? "Ich konnte es kaum glauben, war und bin total geschockt. Vor drei Wochen bin ich zu meinem Ex-Mann ins Gefängnis gefahren und wollte von ihm wissen, warum er sich an kleinen Mädchen vergriffen hat. Da hat er gesagt, daß er in seinem Fitneßstudio regelmäßig Anabolika zu sich genommen hat. Und dadurch wurde seine Sex-Gier immer stärker..."

Doch Yvonne Z. will keine Entschuldigung gelten lassen. Für sie ist klar: "Dieser Mann sieht weder mich noch seine Tochter jemals wieder. Ich habe ihn aus meinem Leben gestrichen!"

[Link]

Vor jeder bösen Tat meldete er sich krank

Der Kinderschänder-Polizist. Jetzt spricht seine Ex-Frau

B-Z
Dienstag, 23. August. 2005
bz.berlin1.de

Berlin - Er war Polizist, einer von den Guten, dachte man. Doch der große Mann mit den dicken Muskeln steht unter einem schlimmen Verdacht: Karsten Z. (36) wird vorgeworfen, sich an neun kleinen Mädchen vergangen zu haben.

Als seine Frau Yvonne von den Vorwürfen erfuhr, ließ sie sich sofort scheiden. "Ich wollte nicht mehr Frau dieses Mannes sein."

Und dann sagt sie etwas, was die furchtbaren Taten noch furchtbarer machen. Offenbar waren die perversen Übergriffe keine spontanen Attacken, sondern eiskalt geplant. Seine Ex-Frau geschockt zur B.Z.: "Die Polizei hat mir die genauen Tage genannt, an denen die Taten passiert sind. Und an genau diesen Tagen hatte sich mein Ex-Mann immer vom Dienst freigenommen."

Wer ist dieser Mann, der da in U-Haft sitzt? Karsten Z. kommt 1968 in Lübben im Spreewald zur Welt. Hier verbringt er seine Kindheit. Hier geht er zur Schule, macht eine Lehre zum Metallarbeiter, geht anschließend zu den Grenztruppen der DDR. "Der Karsten hatte eine glückliche Kindheit. In der Schule war er zwar nicht Klassenbester, aber er hat immer ordentliche Noten mit nach Hause gebracht", erinnert sich seine Mutter.

Nach der Wende wird er vom Bundesgrenzschutz übernommen, zieht nach Berlin. Hier kommt der eher untersetzte Mann in Kontakt zur Bodybuilder-Szene. Und damit auch zum Anabolika. Schon bald wird der Sport zur Sucht - und Karsten Z. spritzt sich immer mehr Anabolika. Doch die eigentlich für die Rinderzucht bestimmte Substanz hat Nebenwirkungen: Die Hoden schrumpfen, die Spermienzahl nimmt ab, dem männlichen Körper wachsen Brüste.

"Der Karsten wollte sich auf ein Level hochspritzen, für das sein Körper einfach zu klein ist. War klar, daß da irgendwann nichts mehr geht mit der Männlichkeit", so ein Trainingskollege.

Die Ehe von Karsten Z. leidet unter seinem Fitness-Wahn. Suchte der Grenzschützer in den Kindern gezielt eine Ersatzbefriedigung, weil in der Ehe nichts mehr lief? Zu seiner Frau Yvonne sagte er vor drei Wochen, daß seine Sex-Gier "in den letzten 12 Monaten immer unerträglicher geworden sei" und er es "nicht mehr aushalte."

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Neun Mädchen mißbraucht: Acht Jahre Haft für Polizisten

Berliner Morgenpost
Mittwoch, 23. November 2005
dpa

Nach einer Serie von Sexualstraftaten an neun Mädchen hat das Berliner Landgericht gestern einen 37 Jahre alten Bundespolizisten zu acht Jahren Haft verurteilt. Seinem mit neun Jahren jüngsten Opfer muß der vom Dienst suspendierte Beamte zudem 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Der wegen Exhibitionismus vorbestrafte Familienvater aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf hatte sich vor den Mädchen als Drogenfahnder ausgegeben, der sie nach Drogen oder Diebesgut durchsuchen müsse. Die Strafkammer sprach von "ausgesprochen schlimmen und bösen Taten".

Mit einer schonungslosen Lebensbeichte hatte der 37jährige den Mädchen im Prozeß unangenehme Befragungen erspart, was die Richter mit einer etwas milderen Strafe belohnten.

Zwischen August 2004 bis zu seiner Verhaftung im April 2005 hatte der Familienvater seine neun Opfer an entlegene Plätze gelotst oder sich in Wohnungen an den Kindern vergangen, wenn deren Eltern nicht zu Hause waren. Ein Kind war ihm im Keller seines Wohnhauses schutzlos ausgeliefert. Das älteste Opfer, eine 17jährige, vergewaltigte er nach Feststellung des Gerichts in einem Gebüsch.

Dieser Mann sei weder Sexmonster noch Triebtäter, sagte die Vorsitzende Richterin Gabriele Eschenhagen. Mit den Taten habe der bei Kollegen wegen seiner kleinen Statur bespöttelte Polizist versucht, sein Selbstwertgefühl aufzubessern.

Er habe sich nicht mit dem Wunsch nach sexueller Erfüllung an Kindern vergriffen, sondern weil er von diesen Opfern den geringsten Widerstand erwartete.

Seine Unzufriedenheit in Beruf und Ehe habe er erst durch Kraftsport, dann mit Alkohol und schließlich mit den Verbrechen begegnen wollen.

Nach Überzeugung des Gerichts hat sich der Polizist mittlerweile gewandelt, besonders seit er keine Anabolika mehr nehme. Er habe sein Unrecht deutlich erkannt.

Besonders erschrocken war der Vater einer dreijährigen Tochter über sein Verhalten gegenüber seinem jüngsten Opfer. Die Neunjährige ist seit der Mißhandlung im Keller verstört und verängstigt.

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