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2 1 - 0 6 - 2 0 0 5 What happens when AMI and David Pecker gives up?
Insider X
Reading the New York Post - another scathing article on AMI and David Pecker. They just don't like to leave him alone.
Well - here it goes. For the first time since David Pecker came on board as the CEO of AMI - the company is losing money - and a lot of it. What savings will AMI do to Weider Publications - its athletes - and the Mr. Olympia now? Last year - AMI made $11.5 million in the quarter - now - it has lost $2.9 million. Lost almost $3 million dollars.
How are they going to stop the bleeding? How soon before David Pecker goes or loses interest in bodybuilding? Why must Flex Magazine and Muscle & Fitness magazine - and the Mr. Olympia suffer?
Last year - AMI made $23.5 million. This year - total profit was $195,000.
That’s it. Imagine when the public finds out how much the IFBB is paid for the sanction fee for the Mr. Olympia. $400,000. The profit would have tripled for AMI. And that is with an increase revenue for the year.
But here is an even bigger blow to AMI - and their dreams of going public. Many have heard that AMI wanted to go public and sell shares by July 2005. The purchase of the Weider Publications - the Mr. Olympia - all designed to increase revenue to show good numbers for the public. But it hasn’t happened. And what’s worse - it will not happen.
Yes - all those who wanted to get shares of AMI at a good price are going away. Standard & Poors said it is downgrading the company’s nearly $1 million in debt to a “B” rating for a “B+”. A “B" grade is generally given to a company considered to be a "bottom rung” company.
Circulation in the magazines are down 10% - or even more - maybe 20%. You can hear David Pecker screaming with various editors ver the decline in newsstand sales. David insisted that the Weider Publications deal continues to improve for AMI.
Now - they have promised to raise the prize money at the Mr. Olympia this year. Let’s see what will happen? After all - last year - the Mr. Olympia had less prize money than the year before (no car).
Bodybuilding is in a crisis - and AMI. 0 4 - 0 3 - 2 0 0 6 SKANDALVERLAG "AMERICAN MEDIA"
Schock für die Jolie-Jäger
Von Marc Pitzke Horror! Schwerer Schlag! Der US-Verlag American Media, Heimat der Klatschblätter "National Enquirer" und "Star", macht nun selbst Schlagzeilen. Leser und Schreiber ergreifen die Flucht - haben sie etwa genug von täglichen Pseudo-Skandalen um "Brangelina" und Jennifer Aniston? New York - Ganz schön was los in VIP-Town: Britney explodiert, Brad verlässt Angelina, Whitney ist zugekifft. Oprah feiert Sexfeste, Marie (Osmond) hat Gehirntumor-Horror, Donald (Trump) pöbelt. Und das alles allein in einer Woche! Ein Blick in die aktuelle Ausgabe der Klatschpostille "National Enquirer" befriedigt alle Gelüste des Prominentenvoyeurs. Wahr oder erfunden, die Storys sprechen die Schlüsselreize unserer Popkultur an: Drama und Comedy (oder deren Zwitter "Dramedy"), Schadenfreude, Unglück, Ekel. Kein Verlag verwöhnt unsere niederen Sinne so gut wie American Media Inc. (AMI), das feine Pressehaus im floridianischen Boca Raton, das nicht nur den "Enquirer" herausgibt. Sondern praktischerweise auch dessen "Konkurrenten": den "Globe" ("Brad und Angelina ziehen zusammen"), den "Star" ("Britney - Scheidung?"), den "National Examiner" ("Chelsea Clinton - Vergewaltigungsskandal"), und die "Weekly World News" ("Außerirdische Bibel übersetzt"). "Die Öffentlichkeit hat eine unersättliche Neugier und Leidenschaft für Promi-News", fand AMI-Redaktionsdirektorin Bonnie Fuller noch vorigen Sommer in einem großspurigen Interview. "Prominente und die Fans, die sie verehren, wird es immer geben." Fahnenflucht der "Star"-Redakteure Doch hinter den Kulissen des Verlags geht es nicht weniger turbulent zu als in den VIP-Ehen, über die er "berichtet", zur Not mit kompromittierenden Fotomontagen. AMI musste zugeben, Auflagenzahlen geschönt zu haben, und Anzeigenkunden schmerzliche Abschläge zu gewähren. Auch wird der Verlag alle Geschäftsberichte bis März 2004 "korrigieren" und den Jahresabschluss für 2005 verzögern - stets ein schlechtes Zeichen. In seiner jüngsten Auflagenmeldung reichte AMI für neun seiner 16 Blätter "freiwillig" Korrekturen nach. Grund sind neue Zählregeln für "Bulk Sales" - Gratis-Ausgaben, ähnlich der deutschen Bord-Exemplare für Lufthansa & Co. Mit denen hatten viele US-Verleger fleißig ihre Statistiken gedopt. Die Regeln treten zwar erst Mitte 2006 in Kraft, doch AMI ergriff die Flucht nach vorn: "Ich hielt es für besser, (diese Exemplare) schon jetzt als unbezahlt zu klassifizieren", erklärte AMI-Chef David Pecker. Mit der Folge, dass dem "Enquirer" nun fast 20.000 Exemplare weniger zustehen als zuvor. Sechs AMI-Blätter rutschten über Nacht in eine billigere Anzeigenkategorie ab, und Pecker musste vergrätzten Inserenten nachträglich Rabatte gewähren. Dabei hatte der AMI-Bauchladen in den letzten Jahren so schon Auflagenschwund zu beklagen: Der "Enquirer" ist seit 2003 um 20 Prozent auf zuletzt 1,18 Millionen Exemplare abgesackt - das war noch vor der jüngsten Korrektur. Der Markt wird eng. Immer mehr US-Magazine fahren auf der Seicht-Schiene und versuchen, sich mit den Ehen, Affären und Scheidungen, der Bulimie und der Sexsucht der Prominenten über Wasser zu halten. "People" wird praller, "Vanity Fair" nackter. Hinzu kommt der neue Freibeuter "OK", der einen Dollar billiger ist als der "Enquirer" und mindestens vier "Star"-Redakteure zur Fahnenflucht bewegen konnte. PR-Team aufgerieben Selbst seine "seriöseren" Produkte helfen AMI nicht immer weiter. Der Verlag gibt diverse Fitness-Magazine heraus, darunter "Men's Fitness", "Muscle & Fitness", "Shape" und "Flex". Die Bodybuilding-Blättchen hatte AMI dem Fitness-Guru Joe Weider 2002 für 350 Millionen Dollar abgekauft. Leider machten sie einen dubiosen Deal mit Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger: Der wurde für 8,1 Millionen Dollar als "Berater" angestellt, um "die Geschäftsziele von AMI" zu fördern. Der eigentliche Sinn der Kumpelei flog schnell auf: Schwarzenegger griff der muskelfördernden Anabolika-Lobby legislativ unter die Arme; AMI machte zwei Frauen, die Affären mit Schwarzenegger gehabt haben wollen, mundtot, indem es ihre Enthüllungen vom Markt wegkaufte. Am Ende annulierte der Ex-Terminator den Vertrag. Das PR-Team des Verlags hat sich über all diese Geschichten aufgerieben. Chefsprecher Stu Zakim kündigte, Stellvertreterin Amy Galleazzi wechselte zu "People". Die gegenwärtige Pressestelle wollte zu Anfragen keine Stellung nehmen. "Fetter Diamant am Finger" Bonnie Fuller, noch vor drei Jahren zur "Medienpersönlichkeit des Jahres" gekürt, bleibt unbeirrt. Erst kürzlich hielt sie eine selbstbeweihräuchernde Rede vor ungewöhnlichem Publikum: an der Journalistik-Fakultät der Columbia-Universität. Einer der Studenten steckte dem New Yorker Klatsch-Blog "Gawker" anschließend, was bei der "Vorlesung" geschah. "Bonnie besuchte uns samt fettem Diamant am Finger und Sohn, den sie blamierte, indem sie ihn vor allen vorführte", erinnerte er sich. "Sie behauptete, ihre Storys seien legitim und hätten stets mehrere Quellen." Doch Fuller musste sich einer bitteren Realität beugen: "Sie schien enttäuscht, dass nur 20 Leute gekommen waren." |
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